Bei Gefahr im Verzug ist schnelles Handeln erforderlich, besonders für Hauseigentümer, die der Verkehrssicherungspflicht unterliegen. Diese verpflichtet sie, Gebäude, Grundstücke und Verkehrswege in einem sicheren Zustand zu halten, um Schäden an Dritten zu vermeiden. Besonders bei Sturmschäden besteht ein erhöhtes Risiko: Starke Winde können Dach- oder Fassadenteile lösen, die Passanten gefährden. Durch den Klimawandel treten solche Extremwetterereignisse häufiger auf, weshalb regelmäßige Wartungen und Inspektionen wichtig sind. Lassen sich beschädigte Teile nicht sofort entfernen, kann ein Schutznetz als temporäre Sicherungsmaßnahme installiert werden, bis dauerhafte Maßnahmen wie ein Gerüst möglich sind.